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Von der Straße in ein neues Leben

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Viele Jungen und Mädchen leben in der bolivianischen Stadt Santa Cruz auf der Straße. Sie müssen täglich ums Überleben kämpfen. Fast alle nehmen Drogen, um ihren Hunger einzudämmen und der täglichen Trostlosigkeit zu entfliehen.




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Jeden Tag müssen sich Straßenkinder einen neuen Schlafplatz suchen. Oft schlafen sie tagsüber, weil es nachts zu gefährlich ist. Sie legen sich auf Pappkartons oder schmutzige Decken, wie diese Straßenkinder in Santa Cruz.

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Jeden Tag putzt Armando die Scheiben von Autos im Zentrum von Santa Cruz.  Der 16-jährige braucht das Geld, um sich etwas zu essen zu kaufen. Viele Straßenkinder finanzieren so auch ihre Drogen.

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Fast alle Straßenkinder in Santa Cruz schnüffeln Klebstoff. Die Droge hilft ihnen, ihre trostlose Situation zu vergessen. Sie leiden nicht nur unter Hunger und  Gewalt, sondern auch unter Ausgrenzung.

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Das Leben auf der Straße von Santa Cruz war für Armando sehr hart. Hunger, Drogen und Gewalt waren Alltag für ihn. Von den Menschen um uns herum, mochte uns eigentlich niemand, so der 16-Jährige.

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Armando war schon mehrmals im Don Bosco  Haus in Santa Cruz. Doch immer wieder zog es ihn zurück auf die Straße. Dieses Mal möchte er es schaffen! Der 16-jährige will  sein Leben von Grund auf ändern.

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 Im "Techno Pinardi" der Salesianer Don Bosco (SDB) kann Armando auch übernachten. Er teilt sich das Zimmer mit anderen Straßenjungen. Hier sind sie sicher und brauchen keine Angst vor gewalttätigen Übergriffen zu haben.

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Im "Techno Pinardi" erhalten die Straßenkinder regelmäßig Mahlzeiten. Das Don Bosco Haus hat 24 Stunden, sieben Tage die Woche geöffnet. Die Jugendlichen müssen täglich Aufgaben übernehmen. Sie helfen beim Frühstück, decken den Tisch und spülen das Geschirr.

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Pater Ottavio Sabbadin SDB hat die Don Bosco Einrichtung vor 25 Jahren in Santa Cruz gegründet. Für den Salesainerpater ist der Aufbau von Beziehungen zu den Jugendlichen wichtig. Ich bin davon überzeugt, dass eine Person glücklich ist, wenn sie Liebe und Zuwendung erfährt und dies dann auch später weitergeben kann.

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In seiner Freizeit spielt Armando am liebsten Fußball oder Basketball. Wenn ich mir was wünschen könnte, da1nn  wäre das ein richtig guter Fußball aus Deutschland. Die Freizeitaktivitäten im Don Bosco Haus sind sehr beliebt bei den Straßenkindern. Sie lassen die Jugendlichen ihren harten Alltag vergessen und nochmal Kind sein.

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In den Einrichtungen in Bolivien haben schon viele junge Menschen aus aller Welt ihr Freiwilligenjahr absolviert. Der 17-jährige Pablo wird von einer spanischen Volontärin betreut. Jedes Jahr verbringen auch zwei bis drei Don Bosco Volunteers aus Deutschland ihr Auslandsjahr in Santa Cruz.

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Die Kinder in den Don Bosco Häusern  haben oft Schlimmes erlebt. Familiäre Gewalt, Armut und Ausgrenzung prägen ihre Kindheit. Bei Don Bosco erfahren sie Zuwendung und das Gefühl der Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft, in der man Freunde fürs Leben finden kann.

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Viele Kinder, die in den Don Bosco Häusern Zuflucht suchen, sind schwer traumatisiert. Sie brauchen professionelle Hilfe, um ihre Traumata zu überwinden. In den Don Bosco Häusern kümmern sich Psychologen um diese Jungen und Mädchen.

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Die meisten Straßenkinder haben keinen Schulabschluss. Bei Don Bosco können sie die Schule besuchen und auch einen Beruf erlernen. So werden sie zum Beispiel zum Schreiner ausgebildet. Die Ausbildung ermöglicht ihnen neue Zukunftsperspektiven. Sie können Geld verdienen und müssen nicht mehr auf der Straße leben.

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Armando ist zuversichtlich. Dieses Mal wird er es schaffen, ein neues Leben zu beginnen. Er ist ins Techno Pinardi zurückgekehrt, um seinem Leben eine neue Richtung zu geben. Weg von der Straße, in eine neue Zukunft.

Don Bosco wird ihn weiter begleiten, denn:
Kein Kind sollte auf der Straße enden!

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V.i.S.d.P. Dr. Nelson Penedo, Don Bosco Mission Bonn

Fotos:
ichtv/Patricio Crooker
www.ich.tv

Text und Produktion:
Don Bosco Mission Bonn
www.donboscomission.de


Die Namen aller Kinder und Jugendlichen in dieser Reportage wurden von der Redaktion geändert.

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